Veranstaltungen in der Woche vom 20.04. - 25.04.2015


Präventionswoche „Biken ist Sicher cool“ organisiert von Frau Irmscher von der Berliner Polizei. Mit Beiträgen und Organisation von Frau Koppers und Herrn Tschisch und anderen Mitwirkenden der Berliner Polizei. Außerdem Vertreter des DVR und anderen teilnehmenden und unterstützenden Aktiven.












Aufgrund der steigenden Zahl von Unfällen mit Beteiligung von Motorradfahrern, organisierte die Berliner Polizei eine Präventionswoche unter dem Motto „Biken ist sicher cool“.


Mit viel Herz und Engagement wurden viele verschiedene Stationen, sowohl im Foyer, in der ehemaligen Kantine und am Samstag vor dem Haupteingang aufgebaut und betreut. Den vielen eingeladenen Schülern und Auszubildenden im Alter von 17- bis Mitte 20 Jahren wurde sehr eindringlich und aus vielen Perspektiven vor Augen geführt, was passieren kann, wenn man zu schnell fährt, was Alkohol und Drogen im Straßenverkehr anrichten, was passiert wenn Umweltbedingungen unterschätzt werden, was für Konsequenzen ein Unfall hat ... und vieles mehr. Mit Simulatoren, Videoeinspielern, Rauschbrille, Unfallrekonstruktionen, ein authentisches Unfallgeschehen im Tunnel, Erste Hilfe Helmabnahme, Schräglagen- Training, Stuntman, sensibilisierende Texte und Vorträge, Runter vom Gas, Motorradstaffel Polizei, ... Ein rundrum sehr sinnvolles und nachhaltiges Ereignis! Danke dass wir dabei sein durften!



Thema:

Schwerpunkt Motorradunfälle,

– Sinn und Wichtigkeit zum Thema Motorradschutzkleidung durch den neuen Beitrag von Uwe, Polizist

– Umgehen mit Behinderungen und Veränderungen durch den Beitrag von Martina

– Verhalten Erste Hilfe

– Sichtweise auf unsere Rettungskette und Helfer

– Weitere Tafeln von Betroffenen zum Thema Trauer und Verlust aus Sicht der Hinterbliebenen ihres
   mit dem Motorrad tödlich verunfallten Sohnes von Evelyn und Bodo

– Schuld und Reue aus Sicht eines Verursachers von Sven

– Eigenes Fehlverhalten und Konsequenzen aus Sicht von Christof, Antje und Martin

– Veränderter Lebensschwerpunkt aus Sicht von Überlebenden neue Tafeln von Hans-Jürgen,
   Überlebender eines Motorradunfalls und der neunen Tafel von Martina, nach dem Motorradunfall ihres Sohnes.



Ablauf der Präventionswoche:

Die zahlreichen eingeladenen Schüler- und Ausbildungsgruppen durchliefen die verschiedenen Stationen im Foyer und durchleuchteten verschiedene Perspektiven und Möglichkeiten sich zu schützen, selbst einzuschätzen, Verbesserung durch Fahrsicherheitstraining, Verdeutlichen der Konsequenzen durch Video und Demonstrationen der Unfallgutachter, Sensibilisieren für „Erste Hilfe“ durch Runter vom Gas und Helmabnahme mit den Sanitätern der Polizei, Rauschbrillen, Simulatoren und Gespräche verdeutlichen Gefahren von Alkohol und Drogen im Straßenverkehr. Sensibilisieren und Nachfühlen der Konsequenzen durch persönliche Schicksale.



Veranstaltungen /Ablauf mit Schulern und Auszubildenden:

– Begleitung der Gruppen durch die Präventionsberater der Berliner Polizei

– Begrüßung und Einführung

– Vorstellen meiner Person, Vortrag mit Hintergründen zur Initiative und Ausstellung,
   mein Unfall und seine Auswirkungen

– Vorstellen der Betroffenentafeln mit Schwerpunkt auf die Motorradunfälle

– Im Anschluß bestand ausreichend Zeit zum Lesen der Ausstellungstafeln

– Nachbesprechung und Reflektion in der Gruppe

– Fragen und Diskussionen

– Werte wurden besprochen

– Verantwortung, Respekt und Rücksicht, Schuld, Konsequenzen,

– Mut und Hoffnung

– Möglichkeit von Audio-Kommentaren für die Homepage



Die erste Veranstaltung startete mit Polizeianwärtern

Nach meiner Einführung zum Projekt, erzählt Marvin, ebenfalls ein Polizeianwärter, der Gruppe von seinen Erlebnissen, die er auf seiner Ausstellungs- Tafel beschreibt. Er hat sich mit bewegenden Berichten und seinem Fotos in das Projekt eingebracht und stand am Eröffnungstag Rede und Antwort.


Es kamen viele ehrliche und offene Beiträge zu eigenen Erfahrungen mit Unfällen, es kam sehr viel Respekt und Aufmerksamkeit mir und den Betroffenentafeln gegenüber! Hat sehr viel Spaß gemacht.


Zur Eröffnung und an anderen Veranstaltungstagen, kamen einige von den betroffenen Polizisten, die auf den neuen Ausstellungstafeln zusehen sind. Einige brachten sich durch aktive Stellungnahmen mit in die Veranstaltung ein. Sehr bewegend, für alle Beteiligten! Sehr nachhaltig!


Ein riesen Dankeschön an Kathrin, Herrn Tschisch, Herrn Schobranski, Michael, Marvin und an die vielen anderen engagierten Teilnehmern! Macht immer wieder riesen Spaß, trotz dem ernsthaften Thema! Das Projekt „Es geht um dein Leben - Jeden kann es treffen“, nahm mit Veranstaltungen und der Ausstellung „Jeden kann es treffen“ teil.


Ein riesen Dankeschön an die mutigen Betroffenen, die sich mit den bewegenden, ehrlichen und sensibilisierenden



















Audio- Feedback

Interviewbeispiele nach den Veranstaltungen

(Aufgeschrieben nach Audio-Kommentaren-Interview geführt von Frau Laschkolnig)


Befragung Teilnehmer aus dem OSZ

Schwerpunkt Fahrzeugtechnik (Alter 17-20 Jahre)












Orhan

Jeden Tag das Leben schätzen und genießen.

Tafeln sehr viel ausgelöst; Respekt den Betroffenentafeln gegenüber; Das sie ihre Geschichte erzählen und aufschreiben und ausstellen.

Verkehrsordnung sind nicht umsonst da!

Was bringst Dir schnell zu fahren? An der nächsten Ampel stehst Du sowieso.


Ertan

„Vortrag sehr beeindruckend – erstmal so nahen Kontakt

Tafeln gute Art Menschen zu erreichen, tolle Lösung Menschen zu erreichen – Gesichter zu den Schicksalen“


Appell:

„Man sollte immer so fahren, dass in dem anderen Auto oder auf der Straße dein Kind, dein Bruder, deine Familie sein könnte“


Erich

„Perspektivwechsel, mitempfinden, mehr darüber nachdenken, welche Konsequenzen es haben kann..“

„Man fährt selten mit dem Hintergedanken, dass etwas passieren kann“

„Das man sich bewusst macht, dass Autofahren oder Motorradfahren Spaß machen kann, dass man aber die Sicherheit nicht außen vor lassen darf


Gökham

„Sehr realistisch, mitgefühlt, sehr authentisch..“

„Habe sehr mitgefühlt, da ich selber einen Freund verloren habe., sehr bewegend.“

„Ginas und Frau Kutschers mit ihrem Verursacher Tafel sehr ergreifend,

„Man lebt nur einmal, man lebt nur einmal, es kann jeden treffen“


Yildirim

„Sehr emotional,..Texten beteiligt haben!