Projekttage am Oberstufen Zentrum für Banken und Versicherungen, Mitte
























Veranstaltung:

Erstveranstaltung am 02. Und 07. Juli 2015 / jeweils 2 Veranstaltungen


Ort:

OSZ Banken und Versicherungen

Alt Moabit 10

10557 Berlin


Mitarbeit:

Jugendliche im Alter von 16-19 Jahre


Organisation und Engagement:

Vielen Dank an Frau Henning für die gute Organisation und Betreuung vor Ort!


Ablauf:

– Vorstellen Sinn und Inhalt der Veranstaltung und der Betroffenen von den Ausstellungstafeln

– Eigene Erfahrung und Initiative „Jeden kann es treffen“

– Erfahrungen Treffen Unfallverursacher – Schuld und Reue, Verantwortung und Aussprechen

– Es kamen viele gute Fragen von den Teilnehmern. Es kamen viele gute Beiträge und sie erzählten von
   ihren eigenen Erfahrungen zum Thema Verkehrsunfälle.


Inhalt:

Betroffenentafeln mit den Beiträgen von Sylvia und Uwe, Anja, Matthias, Christoph, Sven, Christian und Pia wurden mit großem Respekt gelesen. Nach dem Lesen der Tafeln, haben wir uns wieder zusammengesetzt und die Beiträge besprochen.


Unfälle in der Stadt, Menschlichkeit und Respekt, Zuhören und Rücksicht, schützen und helfen, Aufmerksamkeit, Verhalten in Unfallsituationen.


– Sehr gute Teilnahme der Jugendlichen

– Betroffenheit und Fragen

– Fragen: Schuld, Reue und Bestrafung

– Umgehen mit Unfallfolgen und deren Bedeutung für alle Beteiligte, Polizei, Zeugen, Verletzte

– Sichtweise auf Polizei und Feuerwehr, Erste Hilfe

– eigene Erfahrungen mit Unfällen, sowie im Freundes- oder Familienkreis

– Verantwortung

– wie verhalte ich mich im Straßenverkehr, Verantwortung, Rücksicht, Respekt und erste Hilfe


Werte und Schwerpunkte anhand der Schicksale:

Wir haben das Schicksal von Gina besprochen, welches große Erschütterungen auslöste. Themen wie Verantwortung, Rücksichtsvolles Verhalten und Respekt vor dem Leben anderer, aber auch Schuld und Trauer, Tod wurden diskutiert. Es kam viel Anteilnahme und Verständnis für die Wut auf den Fahrer und sein unmenschliches Verhalten nach dem Unfall. Das Entsetzen und das Unverständnis über die Strafe brachten die Teilnehmer deutlich zum Ausdruck, ebenso das Mitgefühl für die Hinterbliebenen. Es kam viel Respekt den Eltern gegenüber, dass sie ihre schlimmsten Stunden aufgeschrieben haben.


Christophs Beitrag löste Diskussionen zum Thema Behinderungen und Lebensveränderungen aus. Seine Schilderung zu seiner eigenen Querschnittslähmung ging den Teilnehmern sehr nahe und löste einen Perspektivwechsel aus. Alkohol und Drogen, eigenes Verhalten und nicht mehr rückgängig zu machende Lebensveränderungen. Veränderung des Lebensweges, aufgezwungene berufliche, private und körperliche Einschnitte, endgültige Konsequenzen – Zweite Chance dank der Retter und Unterstützung, Glaube an die eigene Kraft.


Matthias Bericht als Unfallhelfer leitete Gespräche über Erste Hilfe Maßnahmen ein und Themen wie Kurse machen und auffrischen wurde hervorgehoben.


Christians Tafel löste Diskussionen zum Thema medizinische Versorgung in Deutschland aus. Glück der Absicherung und direkten Notfallhilfe. Feuerwehr und Polizei wurden auch durch Anjas Tafel menschlich gesehen und ein Perspektivwechsel fand statt.


Anhand von Svens Tafel und meinen Schilderungen unseres Treffens, wurden Themen wie Umgehen mit Schuld, Wichtigkeit von Aussprechen und Begegnen, Reue und die heilende Wirkung des Verzeihens diskutiert. Nach dem Lesen von Pias Beitrag kamen viele Fragen zu ihrem jetzigen Leben und wie es ihr heute geht. Das Umgehen mit dem Tod eines geliebten Menschen wurde emotional besprochen. Hilflosigkeit und Sprachlosigkeit zum Thema Tod im Umfeld wurden thematisiert.


Danke für die vielen Fragen und Beiträge! Es entstanden viele anregende und offene Gespräche untereinander und trotz der schweren Thematik haben und der großen Hitze hat mir die Veranstaltungen mit Euch viel Spaß gemacht!

Auch ein herzliches Dankeschön an Frau Henning für die gute Organisation, den schönen Raum, Engagement und die leckeren Smoothies und das Wasser bei sengender Hitze!


Danke an alle Teilnehmer für Ihr Interesse – Respekt – Nachdenklichkeit – Anteilnahme und Ehrlichkeit!



2. Veranstaltung

2 Veranstaltungen am 05.11.2015


Organisation und Engagement:

Vielen Dank an Frau Henning für die gute Organisation und Betreuung vor Ort!


Ablauf:

– Vorstellen Sinn und Inhalt der Veranstaltung und der Betroffenen von den Ausstellungstafeln

– Eigene Erfahrung und Initiative „Jeden kann es treffen“

– Erfahrungen Treffen Unfallverursacher- Schuld und Reue, Verantwortung und Aussprechen

– Die unterschiedlichen Erfahrungen mit eigenen Unfällen und die Sichtweise auf das eigene Verhalten im

– Straßenverkehr wurde besprochen. Es kamen schon bei der Vorstellung meiner Person und des Unfalls
   zu vielen Fragen und Diskussionen.


Inhalt:

Betroffenentafeln mit den Beiträgen von Sylvia und Uwe, Anja, Matthias, Christoph, Sven, Christian, Pia und die neuen Betroffenentafeln zum Thema Motorradunfälle von Uwe, Eveline und Bodo.


Themen wie Alkohol und Drogen am Steuer wurden mit dem Schicksal von Christoph und der neuen Tafel von dem Polizisten Thomas Z. eindringlich und emotional besprochen.


Stets kam großer Respekt von den Teilnehmern zu dem Mut und der Offenheit der Betroffenen.


Alle Tafeln wurden mit großem Respekt gelesen.


Ebenfalls ergaben sich gute und angeregte Gespräche untereinander nach dem Lesen der Tafeln.

Im Anschluss haben wir uns wieder zusammengesetzt und die Schülerinnen und Schüler stellten Fragen.



3. Veranstaltung

2 Veranstaltungen am 12.11.2015


Sehr gute Teilnahme der Jugendlichen

wie verhalte ich mich im Straßenverkehr, Verantwortung, Rücksicht, Respekt und erste Hilfe

– wie würde ich mit einem Unfallverursacher umgehen?

– wie gehe ich mit Fehlern um

– Frage der Schuld, Reue und Verzeihen


Werte und Schwerpunkte anhand der Schicksale:

Die Tafeln von Sylvia und Uwe, die Eltern der verstorbenen 17jährigen Beifahrerin, löst gerade bei den Mädchen Nachdenklichkeit und Anteilnahme aus. Wichtig ist für das eigenen Verhalten, bei wem steige ich ein, wie verantwortungsbewußt ist der Fahrer? Nimmt er mich ernst, nimmt er seine Verantwortung wahr, oder lacht er über Fragen noch seinem Fahrverhalten?


Bei Christophs Tafel kommt oft, selbst Schuld, habe ich kein Mitleid! Würde ich nie mache! Dann wird besprochen, dass es keinen der Beteiligten um Mitleid geht sondern ein Apell an die Teilnehmer ist, es anders zu machen.


Matthias Bericht als Unfallhelfer leitete Gespräche über Erste Hilfe Maßnahmen ein. Christians Tafel löste Diskussionen zum Thema medizinische Versorgung in Deutschland aus. Glück der Absicherung und direkten Notfallhilfe. Feuerwehr und Polizei wurden auch durch Anjas, Mikes und Uwes Tafel menschlich gesehen und ein Perspektivwechsel fand statt.


Ebenso ging der Bericht von Uwe S. zum Thema Motorradunfall allen sehr nahe und Thema Sicherheit durch Schutzkleidung bekam eine neue Dimension.



4. Veranstaltung

2 Veranstaltungen am 17.11.2015

Bei einer Veranstaltung nahmen 2 Mitglieder der Schulleitung Nord teil.



5. Veranstaltung

2 Veranstaltungen am 24.11.2015


Anhand von Svens Tafel und meinen Schilderungen unseres Treffens, wurden Themen wie Umgehen mit Schuld, Wichtigkeit von Aussprechen und Begegnen, diskutiert.


Nach dem Lesen von Pias Beitrag kamen viele Fragen zu ihrem jetzigen Leben und wie es ihr heute geht. Das Umgehen mit dem Tod eines geliebten Menschen wurde emotional besprochen. Hilflosigkeit und Sprachlosigkeit zum Thema Tod im Umfeld wurden thematisiert.


Die Beiträge von Sylvia und Uwes zum Unfalltod ihrer Tochter löste Diskussionen zum Thema Strafe und Schuldzugabe. Unverständlichkeit über Strafmaß und Verhalten des Verursachers.


Wichtig vorher nachdenken. Mut ist Verantwortung für seine Mitfahrer zu übernehmen. Nicht zum Täter werden!

Jeder kann ohne nachdenken aufs Gas treten – Verantwortung zu übernehmen, nein sagen zu Raserei, Wettrennen oder Geschwindigkeitswahn, das bedeutet Mut. Motivation für sein eigenes Leben und das der anderen einzustehen. Oder sich frühzeitig aus Gefahrensituationen rausnehmen.