Projekttage im OSZ Kraftfahrzeugtechnik Charlottenburg



















Oberstufenzentrum Kraftfahrzeugtechnik

Gierkeplatz 1+3

10585 Berlin

http://www.osz-kfz.de/



1. Veranstaltung


2 Veranstaltungen am 01.12.2015


Organisation und Engagement:

Vielen Dank an Frau Endter für die gute Organisation und Engagement vor Ort!


Ablauf:

Einspieler der DVD mit einem Feuerwehrseelsorger und mir Überbringen von Todesnachrichten, Alltag von Feuerwehr und Polizei, warum mache ich mit? Apell sich die Ausstellung anzusehen.


Im Anschluß vorstellen meiner Person und die Personen auf den mitgebrachten Betroffenentafeln.

Vorstellen Sinn und Inhalt der Veranstaltung. Eigene Erfahrung und Initiative „Jeden kann es treffen“

Schlüsselerlebnis Treffen Verursacher. Schuld, Aggression, Verzeihen, Aussprache und Reue.

Motivation von Sven, meinem Verursacher sich mit in das Projekt einzubringen. Thematik überhöhte Geschwindigkeit. Lohnt es sich schnell zu fahren? Bremsweg, Kontrolle, Verantwortung, Technik und eigenes Verhalten.


Inhalt:

Betroffenentafeln zum Thema Alkohol und Drogen, überhöhte Geschwindigkeit, Gedankenlosigkeit, Verantwortungslos, überhöhte Selbsteinschätzung, Angeberverhalten und Gefahren beim Motorradfahren.


Fazit:

– Sehr gute Teilnahme der Jugendlichen

– Betroffenheit und Fragen

– Fragen: Schuld, Reue und Bestrafung

– Umgehen mit Unfallfolgen und deren Bedeutung für alle Beteiligte, Polizei, Zeugen, Verletzte

– Sichtweise auf Polizei und Feuerwehr, Erste Hilfe

– eigene Erfahrungen mit Unfällen, sowie Erfahrungen Erste Hilfe

Veränderung fängt bei jedem selbst an. Verantwortung, Rücksicht, Respekt und erste Hilfe?
   Zu dieser Thematik kamen viele gute und verantwortungsvolle Beiträge! Danke dafür!




  1. 2.Veranstaltung


2 Veranstaltungen am 08.12.2015


Werte und Schwerpunkte anhand der Schicksale:

Christophs Beitrag löste Diskussionen zum Thema Alkohol und Drogen, fahren nach einer Party aus. Konsequenzen seiner Behinderungen und Lebensveränderungen. Seine Schilderung zu seiner eigenen Querschnittslähmung ging den Teilnehmern sehr nahe und löste einen Perspektivwechsel aus. Matthias Bericht als Unfallhelfer leitete Gespräche über Erste Hilfe Maßnahmen ein und Themen wie Kurse machen und auffrischen wurde hervorgehoben.

Die jungen Männer zeigten sehr viel Anteilnahme und Nachdenklichkeit. Sehr vielschichtig und ehrlich wurden die Schicksale und eigene Erfahrungen besprochen. Es herrschte sehr viel Respekt, Verantwortungsbewußtsein und Selbstreflektion.


Bei vielen waren Werte wie Verantwortung für den Beifahrer und oder Sozius selbstverständlich. Ebenso die Einstellung zum Auto und Geschwindigkeit. Sehr vielschichtige und respektvolle Veranstaltung.


Bei den anderen Veranstaltungen war der Ablauf und Inhalt ähnlich. Die Gruppendynamik bei jüngeren Teilnehmern ist oft sehr impulsiv und lebhaft. Im Veranstaltungs-Rahmen wurden die Themen sehr lebhaft und emotional besprochen und diskutiert.


Wir besprechen immer anhand von Svens Tafel und meinen Schilderungen die Bedeutung von Schuld und Reue. Wie ging Sven mit seiner Schuld um, wie ging ich mit meiner Wut und Verzweifelung um?


Gewalt ist keine Lösung, Menschlichkeit ist wichtig. Jeder kann dazu beitragen unsere Welt ein klein wenig besser zu machen. Überdenken der eigenen Verhaltensweise – Gewalt ist keine Lösung, dieses Statement kommt immer!

Danke dafür!