Über das Projekt



Das Projekt "Es geht um Dein Leben" setzt sich präventiv zur Sensibilisierung von Menschen für mehr Verantwortung im Straßenverkehr ein. Es umfasst die Ausstellung Jeden kann es treffen und Workshops. In den Workshops bringen Jugendliche, Schüler und junge Erwachsene ihre eigenen Erfahrungen (oder aus dem Familien- oder Freundeskreis) zum Thema "Verkehrsunfall" ein. Die Ergebnisse aus den Workshops werden berlinweit zusammengeführt und unter dem Motto „Berliner Jugendliche setzten sich für Dein Leben ein“ öffentlich gemacht.

"Es geht um Dein Leben" soll aufrütteln und allen Beteiligten verdeutlichen, dass jeder etwas bewegen kann, wenn er sich aktiv einsetzt.



Ablauf

Das Projekt startet mit einer Veranstaltung in der die Ausstellung "Jeden kann es treffen" gezeigt wird. Anschließend besteht die Möglichkeit zur Diskussion.



Inhalte der Ausstellung

In der Ausstellung sind Menschen zu sehen, die als Betroffene, Hinterbliebene, Ersthelfer oder Verursacher einen Verkehrsunfall und seine Folgen erlebt haben. In persönlichen bewegenden Texten schildern sie authentisch ihr Erlebtes. Mit ihrem Porträtfoto geben sie den anonymen Unfallzahlen ein Gesicht.


Die Schüler, das zeigt die Erfahrung im Umgang mit dieser Thematik, sehen plötzlich einen Verkehrsunfall (der immer anderen passiert, „ich pass ja schon auf“) mit völlig anderen Augen. Ein Toter im Straßenverkehr hat einen Namen und trauernde Eltern. Das Leben eines jungen Mannes liegt nach einem Verkehrsunfall plötzlich in Scherben, er sitzt für immer im Rollstuhl.


Die Jugendlichen lesen, hören und fühlen mit, wie in Sekunden Sehnsüchte, Lieben, Leben, Träume für immer zerplatzen. Gedankenlosigkeit, Raserei und Rücksichtslosigkeit haben unvorstellbare und endgültige Konsequenzen. Ebenfalls berichten Ersthelfer, Polizisten und Ärzte. Oft werden sie gerufen wenn schon alles zu spät ist, dabei wollen sie doch Leben retten und schützen. Die offenen Worte der Erzählenden berühren das Herz und können so Veränderungen einleiten.



















Arbeitsgruppen, Workshop

Nach der Erstveranstaltung sind Workshops/Arbeitsgruppen geplant. Eigene Erfahrungen der Schüler zum Thema Unfall werden gesammelt und besprochen. Ebenfalls sind Berichte aus dem Familien- oder Freundeskreis wichtig.


In Gesprächen und Interviews setzen sie sich mit vielen verschiedenen Themen auseinander. Behinderung, Verantwortung, wie ist mein eigenes Handeln, Trauer, Rücksicht, Erste Hilfe, Retter, Schuld, um nur einige zu nennen. Die Schüler recherchieren eigenständig im Freundes- und Familienkreis und führen Interviews durch. Vielleicht ist ein Elternteil bei der Feuerwehr oder ein Bekannter hatte einen Unfall. Es können auch Situationen sein, in denen die Schüler geholfen haben. So werden Rücksicht und Zivilcourage gestärkt.



Umsetzung

Die Berichte, Fotos, Videos der Teilnehmer werden nach Absprache auf die Homepage des Projekts (wird ständig aktualisiert und betreut) gesetzt. Ein zeitnaher Einblick in die Entwicklung des Projekts ist dadurch möglich. Dem Einzelnen wird so gezeigt wie wichtig und wertvoll sein Beitrag ist.



Ziel

Ziel ist eine berlinweite Zusammenführung der Berichte und Ergebnisse, sowohl in einer gemeinsamen Ausstellung als auch in Buchform.